Göttinger Hundesport - Freunde e.V.
Verein für Basisarbeit und Hundesport

Warum Rally Obedience?

Rally Obedience ist eine noch relative junge Hundesportart, die sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreut. Beim Rally Obedience werden Gehorsamselemente die beispielsweise aus dem klassischen Obedience stammen zu einem Parcours zusammengestellt, den der Hundeführer gemeinsam mit seinem Hund bestreiten muss. Ein hohes Maß an konzentration und präzision ist hierbei erforderlich.
Rally Obedience ist für alle Hunde und Hundeführer geeignet die Spaß daran haben mit ihrem Hund zu arbeiten.
Sie haben auch Lust konzentriert mit ihrem Hund zu arbeiten? Dann kommen Sie doch gerne einmal zum Probetraining bei uns vorbei.

Was ist Rally Obedience?

Man unterscheidet beim Rally Obedience in 5 unterschiedliche Leistungsklassen. Von Beginner bis Klasse 3. Außerdem gibt es eine Seniorenklasse. Bei allen Klassen ist es erlaubt mit seinem Hund zu sprechen während der Übungen. Eine freundliche und liebevolle Umgangsweise mit dem Vierbeiner ist sogar Voraussetzung für die Teilnahme an Wettkämpfen. Diese Philosophie ergänzt sich wunderbar mit unseren Trainingsmethoden. In alles Klassen ist es erlaubt während eines Turniers Futter oder Spielzeug in der Tasche mitzuführen. Eine Begleithundprüfung ist für Rally Obedience nicht notwendig.

Voraussetzungen

Auch wenn es im ersten Moment vielleicht einfach klingt und von einigen Menschen unterschätzt wird, ist es ein höchst anspruchsvoller Hundesport. Bei allen Klassen ist sowohl eine gute Fußarbeit als auch eine präzise Ausführung der Übungen entscheidend. So darf der Hund beispielsweise nicht schief neben seinem Hundeführer sitzen oder zu weit entfernt von ihm laufen. Das alles führt zu Punktabzügen.

Klasse Beginner

Die Beginnerklasse, wie der Name schon sagt, ist der Einstieg ins das Training im Rally Obedience. Hier findet man noch viele Übungen die man mit seinem Hund ohnehin in der Basisausbildung lernt oder gar im Alltag durchführt. In der Beginnerklasse darf im Wettkampf sowohl mit Leine als auch mit Futter gearbeitet werden.

Klasse 1

Hier kommen schon ein paar schwierigere Übungen hinzu. Jetzt findet man auch Winkel und Wendungen vor, bei denen man ganz genau auf seine Füße achten muss um keinen Schrittfehler zu machen. Auch hier ist es erlaubt im Wettkampf eine Leine und Futter zu benutzen.

Klasse 2

Ab Klasse 2 kommen Sprünge und Übungen mit Distanzkontrolle hinzu. Zusätzlich können natürlich auch alle Übungen aus der Beginner Klasse und der Klasse 1 wieder hinzu kommen. Ab Klasse 2 ist es nicht mehr erlaubt mit Leine zu starten und den Hund im Parcours mit Futter zu belohnen. Man darf das Futter aber dennoch in der geschlossenen Tasche bei sich führen.

Klasse 3

Die höchste Klasse im Rally Obedience ist die Klasse 3. Der Schwierigkeitsgrad der Übungen erhöht sich weiter. Hier gibt es Beispielsweise Übungen bei denen der Hund Rückwärts neben seinem Hundeführer laufen muss oder aber auch Sitz, Platz oder Steh aus der Bewegung vorzeigen muss.

Klasse Senior

Die Seniorenklasse ist für Hunde ab 8 Jahre gedacht, die nicht mehr in der Lage sind Sprünge oder gewisse Wendungen auszuführen. Die Senioren erhalten ausschließlich Schilder aus den Klassen Beginner und 1. Aber auch hier sind gewisse Schilder nicht erlaubt. Hier gibt es noch eine Besonderheit: Der Hund darf während des gesamten Parcours mit Futter belohnt werden, wenn die gabe des Futters den Ablauf der Übungen nicht stört. Eine Signalwiederholung ist erlaubt ohne das man Punktabzug bekommt und ein Zeitlimit gibt es auch nicht.

Punktevergabe

Insgesamt gibt es pro Parcours der circa aus 20 Übungen besteht 100 Punkte zu holen. In allen Klassen außer Senior hat man ein Zeitlimit von 4:00 Minuten. Wenn man dieses Zeitlimit überschreitet, fällt man aus der Punktewertung heraus. Für Fehler gibt es Punktabzüge. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Hund oder der Hundeführer einen Fehler macht. Wenn eine Übung komplett schief geht, darf diese wiederholt werden, kostet aber 5 Punkte. Da muss man im Einzelfall Blitzschnell entscheiden ob es sich lohnt. 70 Punkte muss man minimum erreichen um sich zu Qualifizieren, das bedeutet um die Möglichkeit zu haben in die nächsthöhere Klasse aufzusteigen.

Aufstieg

Jeder der neu mit dieser Sportart anfängt startet selbstverständlich zuerst in der Beginnerklasse und muss sich hoch arbeiten. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder, man erreicht bei 3 Turnieren über 70 Punkte oder man schafft es bei einem Turnier über 90 Punkte zu erreichen. Wer einmal in der Klasse Senior angetreten ist mit seinem Vierbeiner kann nicht mehr zurück in die anderen Klassen.